„Man darf keine Angst vor dem Alter haben“

Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert zu Besuch im Katharinenstift

Frau Erwina Omic (links) führt Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Katja Leikert von der CDU (rechts) bei ihrem Besuch durch das Haus "Katharinenstift" in Hanau.

Sichtlich beeindruckt war die Hanauer Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert (CDU) nach ihrem Besuch im Katharinenstift, Wohngruppe 5: Hier werden schwerstpflegebedürftige und immobile Menschen sowie Menschen mit Demenz im fortgeschrittenen Stadium betreut. Leikert hatte sich auf eine spontane Einladung von Ervina Omic, die in der Wohngruppe tätig ist, zu der Visite entschlossen, wollte aber ganz bewusst nicht „den üblichen Politikerbesuch“ absolvieren, sondern lieber in den Alltag der Pflegefachleute schauen und bei Bedarf auch mit anpacken. In der Praxis bedeutete dies tatsächlich, den Mitarbeitern beim Umgang mit den zu Pflegenden zu assistieren, zum Beispiel beim Anziehen oder Umlagern. Dieser Einblick habe ihr noch deutlicher vor Augen geführt, so die Politikerin anschließend, was in der Pflege geleistet werde und welcher Bedarf hier bestehe. Damit meine sie indes nicht nur qualitativ hochwertige Pflegeeinrichtungen, sondern vor allem auch das Thema Fachkräftemangel. „Hier ist die Politik gefragt. Sie muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass in Deutschland Pflege auf hohem Niveau geleistet werden kann.“ Zustimmung fand das naturgemäß auch bei der Leiterin des Katharinenstiftes, Christiane Schulze, die selbst seit 30 Jahren in der Pflege tätig ist und die den Besuch der Unionspolitikerin mit angeschoben hatte: „Wir brauchen alle Unterstützung aus der Politik, die wir bekommen können. Die Herausforderungen sind groß, die Aufgabenstellungen verändern sich, und darauf müssen wir uns einstellen.  Gerade bei der Gewinnung von Fachkräften herrscht Handlungsbedarf.“