|
Dem Sterben ein Zuhause geben |
|
Das Wort „Hospiz" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Herberge" oder auch „Gastfreundschaft". Im Mittelalter waren Hospize christliche Herbergen auf den Pilgerwegen Europas und ins Heilige Land. Reisende, Bedürftige, Fremde oder Kranke fanden hier offene Türen und konnten menschliche Nähe, Geborgenheit und Zuwendung erfahren.
Heute versteht man unter dem Wort „Hospiz" vor allem eine Idee. Die Hospizbewegung möchte „Herberge" sein für Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens. Dabei soll es ihnen vor allem ermöglicht werden, auch diese Zeit in ihrer vertrauten Umgebung zu verbringen.
Gemeinsam auf dem Weg

Unsere Hospizgruppe „Leben bis zuletzt" bietet sterbenden und schwerkranken Menschen sowie deren Angehörigen Begleitung an - in der Martin Luther Stiftung oder auch im häuslichen Bereich. Die Hospizmitarbeiterinnen möchten Menschen auf dem Weg des Abschiednehmens zur Seite stehen. Sie sind ehrenamtlich tätig und zur Verschwiegenheit verpflichtet. Auf ihre Tätigkeit haben sie sich in einem einjährigen Kurs vorbereitet und werden regelmäßig durch Supervision, Gruppentreffen und Fortbildungen begleitet.
Menschen, die das Angebot der Hospizgruppe in Anspruch nehmen, entstehen keine Kosten. Die Hilfen stehen allen Menschen offen - unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder Nationalität.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie...
- selbst schwer erkrankt sind
- als Angehörige eines schwerkranken Menschen Rat oder Hilfe suchen
- sich mit den Themen Krankheit, Alter, Sterben, Verlust auseinander setzen
- einen nahestehenden Menschen verloren haben
- sich über die Hospizarbeit informieren möchten
- unsere Hospizgruppe unterstützen möchten
Der Ambulante Hospizdienst der Martin Luther Stiftung steht in Kooperation mit der Ev. Kirche in Hanau-Stadt und -Land und dem Diakonischen Werk Hanau und wird gefördert durch die Berenbrok-Winterstein-Stiftung.
|
|
|
|
|
|